Foto: privat 
mov, ca. 1.600 K 
Barbara Bongartz: Herzbrand 
Der Fall Cordelia Richter 
Erzählung
 
etwa 200 Seiten
12,50 €, 23 SFR, ISBN 3-933149-16-9
Bandnummer: 16
mit Fotografien aus der Privatsammlung der Autorin 
 

Das Böse möglicherweise

Örtliche Leidenschaften 

Eine der Geschichten aus Donner und Sturm 

 Geboren 1957 in Köln, lebt in Düsseldorf. Studium der Theater-, Film- und Fernseh- wissenschaft, Germanistik und Philosophie in München und Köln. Anschließend war sie Dozentin an der Filmhochschule Köln. Lebt seit 1996 als freie Autorin in Düsseldorf. 

Presse : 
..."Nichts ist vorbei.
Nie ist irgendetwas vorbei."
Das ist beinahe Motto.

Und waren in den vorherigen Erzählungen der B.B. die Hauptfiguren immer wieder panromantische Wiedergänger, so hat  sie mit dem Konterpart der Cordelia Richter einen ganz besonderen Wechselbalg geschaffen. Der Fall Cordelia Richter und der im Untertitel zugeordnete Roman aus dem neuesten Deutschland behandelt eigentlich den Fall eines prominenten Dichters, um den ein nicht abzuschneidendes Gewalke von Vermutungen, Mystifikationen, Verleumdungen, Anklagen sich rankt. Rankte? Ja doch. Man kann wieder erkennen, was da unter anderem auf einem brenzligen Berg auftritt, "der Hügel" genannt, über einer nebulösen Stadt.

Axel Dielmann / Listen 54 

"... denn Barbara Bongartz kultiviert nun mal einen eigensinnig altmeisterlichen Stil, voll leiser Andeutungen, kapriziöser Ausdrucksweisen, vergrübelter Erwägungen, sperriger Theoreme, tückischer Auslassungen. Wer sich davon nicht schrecken noch zermürben lässt und das Labyrinth der wunderlichen Villa Richter ebenso wie das Seelenlabyrinth der tragischen Cordelia Richter, verheiratete Sokorow, getreulich bis zum
Ende durchwandert, den erwarten zunehmend spannungsgeladene Erzählmomente und heftige Überraschungen."
Olaf Cless / Düssedorfer Hefte 12/99 

 
Presse:
Örtliche Leidenschaften 
"Die neugotische Damennovelle" 
Uve Schmidt in: 
Kreuzer 5/95 
 
"Das sind Portraits in Chamois, langsam zu lesen, wenn das Tageslicht bricht." 
Konrad Franke, Süddeutsche Zeitung 
vom 8.11.95 
 
"Der Lohn ist reich. Barbara Bongartz begnügt sich nie mit dem bloßen Erfinden von Geschichten, sie spürt die Geschichten anderer auf, macht sie sich ganz zu eigen, formt sie um, geht feinsten Nebenspuren ihrer Entwicklung nach, scheint der Sucht zum Verrätseln zu erliegen und entläßt den staunenden Leser mit der Gewißheit, dann doch ein Rätsel gelöst zu haben." 
 
"Ist Barbara Bongartz gar kultbuch-verdächtig? Schreiben wir nicht von Kult, wohl aber von Kultur, wenn es um Buchgestaltung geht. (...) Durch soviel Mühe wird Literatur wieder aus dem Status des Wegwerfartikels herausgehoben, und das kommt der Literatur, ihren Erschaffern, aber auch den Lesern zugute." 
Gerda Kaltwasser, Rheinische Post, 10/11/1997 
 
"Jede Menge "Schandstücke menschlicher Emotionalität" läßt die Düsseldorfer Autorin Barbara Bongartz auf ihre Leser los. Ihr Buch "Örtliche Leidenschaften" zahlt zu den außergewöhnlichsten der letzten Zeit" 
 
"...ein fabulöser Irrgarten des Lebens und der Schmerzen, eine Ästhtetik des Nicht - Geradlinigen, ein Container voll Ariadnefäden. Wir empfehlen übrigens den Gebrauch von zwei Lesezeichen. Mindestens." 
Olaf Cless, Überblick 1/98.
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...Mit zwei schmalen Erzählbänden ( 1994 und 1997 ) und dann einem Riesenroman von 900 Seiten hatte sich Barbara Bongartz, leider vielerorts unbemerkt, auf den Weg gemacht: Schon in dem Band Das Böse möglicherweise  hatte sie gezeigt, in welcher Dichte sie Figuren herstellt, obwohl diese fast immer ex negativo, aus ihren Mängeln und schiksalhaft anmutenden Verhinderungen sich herauskristallisieren. 
In dem gewaltigen Roman Örtliche Leidensxchaften / Compilationes, einem mächtigen Leseerlebnis, war das und vieles andere Erzählkönnen zur Meisterschaft getrieben.
Axel Dielmann / Listen 54 
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..."Sie beherrscht Sprache derart subtil, trifft mit ihren Sätzen derart oft ins böse Schwarze, daß man
sich nur wundern kann,, warum die Düsseldorferin  nicht längst 
in aller Literaturinteressierter Munde ist."
Überblick 10/94
 
 
Ein mutiges Unterfangen, im schwerverminten Graben der Auseinandersetzungen um die Stasi-Verwicklungen eines außergewöhnlich gebildeten, begabten, und nun zutiefst verfehmten Dichters diese in einen lyrischen Roman zu verwandeln, der das Entstehen des Nichts um eine solche Persönlichkeit im Kreis der Freunde und Kollegen beschreibt, eingebettet in eine Liebesgeschichte, die den tragenden Ansatz ausmacht und, begrüßenswert frei von Übermut und Willkür, ebenso detailliert wie differenziert ein vielschichtiges Für und Wider im Irrlicht tiefster Abgründe falscher Moral darstellt. Ein undursichtiger Mann und eine starke Frau, deren Bewußtwerdungsprozeß im Vordergrund steht, ein Roman dessen schönste lyrische Momente in der Untersuchung der subtilen psychologischen Mechanismen zustandekommen, die unser aller Wahrnehmungen und Reaktionen häufiger im Schlechten als im Guten bestimmen: nicht EINER ist hier widersprüchlich, sondern jede/r Beteiligte, und ALLES ist undurchsichtig. Die Abrechnung ist fair, dieses couragierte Buch ist emanzipatorisch wie auch dankenswert emanzipiert. 
 
 
 
 

Nichts ist vorbei. 
Nie ist irgend etwas vorbei. 
Die schwüle Legende von Liebe, Sehnsucht und den falschen Freunden behalte er für sich. 
Alexander Ohneland, der exilierte Poet, der Handlungsreisende, der Attaché mit den wechselnden Namen, der mißgestaltete, verbannte Mann mit dem "hohen, seitlich stark zusammengedrückten Körper," wie das Lexikon ihn verzeichnet hat, und dem "pyramidenförmigen, kantigen eckigen Kopf auf sehr kurzem Hals," der alles und gar nichts weiß und mich geheiratet hat. Ich sollte seine Namen täglich prüfen, täglich prüfen, ob er überhaupt altern kann. 
Es muß die Umgebung sein, die auf ihre neuen Bewohner reagiert und in meinem Fall die seltsamen Überlegungen fördert wie die Unruhe auch; der Hügel, auf dem wir jetzt wohnen, der Nebel über der Stadt, der, wenn ich mich nicht reichlich täusche, jeden Morgen dichter wird. Als vertrüge sich das, was ich mitgebracht habe, nicht mit dem Ort. 
Und dann meine Alpträume in der Nacht, deren Dichte auf die des Nebels am Morgen zu reagieren scheint. Diese Alpträume, die mich verwirren, seit ich hier oben wohne. Auch sie müssen das Resultat des Ortes sein. Auch mein Schlaf verträgt sich nicht mit dem Ort. Die Alpträume mit ihrer dauernden Wiederholung eines einzigen Satzes, der sich auch aus dem Wachzustand nicht ganz eliminieren läßt, ein Refrain, als würde beständig einer über eine Glatze scheren, um sich aufs neue Kahlheit zu beweisen. 
Barbara Bongartz: Das Böse möglicherweise 
 
96 Seiten; 10 €, 19 SFR, ISBN 3-910161-53-7 

Erzählungen und außerdem Fotografien 

Das Böse möglicherweise erzählt jene Welt, in der das Programm für schreibendes Sein angelegt ist wie ein Inhaltsverzeichnis. Dieses Sein zielt aufs Andere und rührt wahrscheinlich auch daher. Alle Seiten vermutet man, in eine neue Geschichte gezogen zu werden. Sätze (Noch sind es Wortwesen in ihrem tatsächlichen Zustand, denen die Energie ihres Sichschreibens eigen ist), die im Zusammenhang zu einem erzählenden Kreis geschlossen werden, wie er, wenn ich das sagen darf, hinter den Figuren der Antike einen Raum ausspricht, der durch sie als "endliche" Schleife der Zeit sich darzustellen vermag. Die große Überraschung der Texte von Barbara Bongartz rührt nicht vom Willen, zu überraschen, sondern von der natürlichen Fähigkeit der Texte, genau zu sein. Wie mit sich selbst, so mit der Welt. Daß sich die Frage, ist diese derart, weil ich so bin, oder umgekehrt, nicht stellt, und daß sich hier eine wahrnehmende Sprache selbst-verständlich spricht, wird der Grund ihrer Wirklichkeit sein. 

...Aber im Westen Deutschlands bringt uns dieser Wind schier um den Verstand. Die Menschen sind hier zarter als es so eigentlich heißt, entgegen jeder Theorie der Verschärfung der Widerstandskraft durch Kreuzung, eher weich im Gemüt, aber eben nicht, wie einer denken könnte, dadurch besonders gefächert in der psychischen Toleranz, sondern ziemlich zimperlich, leidend und selbstbezogen. An einem Tag diesen holländischen Wetters also erreichte uns die Nachricht, uns, das sind meine Schwester Lydia, mein Bruder Frederic und ich, erreichte uns also die Nachricht von - dieser in der Tat herrliche Beginn einer Geschichte von nahezu Proustschem Muster, eine Geschichte, in der die Dinge Gerüche annehmen und Geschmack, nur ist es augenblicklich ganz unmöglich, solcherart Dinge zu erzählen. Als mir das einfiel, stand ich nicht nur gerade inmitten einer riesigen Anzahl Umzugskisten, die aus der Wohnung befördert werden mußten, mir wurde auch das gesamte Ausmaß der Idiotie dieser Überlegung bewußt: denn auch wenn es sich um einen wunderbaren Anfang handelt (und ich suche immer noch nach diesen wunderbaren Anfängen, die mich das Leben vergessen lassen), ... 
 

 
Barbara Bongartz:
Örtliche Leidenschaften
 
Compilationes 
 
ca. 830 Seiten, 27,50 €, 50,- SFR, ISBN 3-910161-81-2, Bandnummer:13 
mit 2 topographischen Plänen von Gisela Kleinlein, fester Einband, Fadenheftung 
 
 
 
Diese fiktive Anthologie von 18 sehr skurrilen Nachtstücken, jedes für sich ein novellistisches Juwel, herausgegeben von einer ebenso fiktiven Frau Professor Dr. Renata Marie von Senftleben, quasiwissenschaftlich geordnet und üppig kommentiert von einer immer fiktiver werdenden Person Namens Barbara Bongartz, wird ein Schatz werden in eines Jeden Bücherregal, dessen Blick immer wieder und ganz unwiderstehlich angezogen wird von den schwarzen Abgründen der menschlichen Seele, wie sie sich hier mannigfaltig auftun. 
 
Renata Marie von Senftleben, im Buch nur noch RMS genannt, die einen großen Teil ihres Lebens den Studien der Gefühlswissenschaft widmete, kommt auf ungeklärte Weise zu einer Sammlung von Manuskripten ebenso ungeklärter Provenienz, die als einzigartige Zeugnisse der Perversion, der Hysterie, des schlechten Geschmaks und krankhafter Neigungen gelten können und deren Erforschung und mahnenden Publikation sie in mehreren, auf seltsame Weise schon nach kurzer Zeit immer restlos vergriffenen und auch aus allen Bibliotheken verschwundenen Auflagen, so leidenschaftlich betreibt, daß mancher ­ zwar ohne die Spur jeden Beweises -glauben könnte, sie sei die Verfasserin derselben. 
So ist auch die hier vorliegende vierte, von ihrer wissenschaftlichen Assistentin B. Bongartz betreute Ausgabe eine als gefährlich eingestufte Sammlung, die sich immer wieder der Kritik entgegenstellen muß, als Dokument des Unvernünftigen, Besessenen, Blöden, Imbezilen und bizarren Wahns die Aufklärung gleichsam rückwärts zu denken. 
 
B.B., die hier als Randfigur der ehrwürdigen und zwielichtigen Professorin ihre eigene Verwandlung beschreibt und betreibt, hat mit diesem Buch ein Glanzstück nicht nur des schwarzen Humors sondern auch der Comédie humaine geliefert, mit der sie ihre beiden vorherigen und so wunderbaren Bücher noch übertroffen hat. Und was daran so reizvoll ist: sie blickt nicht nur unter die Bettdecken, sie blickt vor allem in die Seelen! 
R.S.
 
  
 
Sie muß es gewußt haben. Sie muß! Sie schickte alle in eine Arena: den Tod der Personen, Charaktere, was auch immer zu sterben. Denn: WAS HIER WAR, SOLLTE NIEMALS MEHR SEIN! Zum letzten Mal öffnete sich die Arena des Theaters ­ keine Guckkastenbühne ­ zum letzten Mal traten Personen auf, wahrten den Schein, ließen sich bestrahlen, ansehen, sprachen, rührten sich ... rührten sich zu Tode... von Krieg bis Kindesmißhandlung kam alles vor ... "Vor welchem Thema würden Sie halt machen?" hatte die Dame den Lyriker Kling gefragt. "Ein Tabu für mich wäre, 'ich' zu sagen, weil das Subjekt schon lange als obsolet erkannt worden ist..." (foglio, 1/1994:53) ... rührten sich in der Arena zu Tode im magischen Dreieck des Theatralen. Sehnsucht, Rückblick, Erinnerung. Schmieröl ist die Schwarze Galle der Maschinen und Apparate, auch so ein Saft. Die Unbekannte, auch so eine schöne falsche Fährte, eine Hoffnung der letzten Art. Sie starben Mir unter den Händen weg, die Figuren, das gesamte Nachtstückpersonal ... Sätze wie "Man hat mir nicht geglaubt, deswegen bin ich ins Beweisgeschäft eingestiegen ..." oder die Illusion, der feste Glaube an die Kraft des Schmerzes zu Beginn waren Instrumente gewesen ... Sie sind meine Familie, die Figuren, sie gehören zu Mir. Ich bestehe darauf, Ich bestehe darauf, eine ­ Ich, ein Apparat? Der frühe Tod der Pflanzen in meinen Gärten ... Ich stand dafür? 


Barbara Bongartz: 
Eine der Geschichten aus Donner und Sturm 
Erzählung 
 
48 Seiten, 10 €, 19,- SFR, ISBN 3-910161-82-0 
Von diesem Buch erscheint eine Vorzugsausgabe von 40 Exemplaren in einem Objekt-Etui von Gisela Kleinlein signiert und numeriert 
125 €, 223,- SFR
 
 
 
Hedda Scheu, eine inzwischen gealterte Frau, verschlägt es in jungen Jahren auf ein riesiges Gehöft in der französichen Provinz. Zurück läßt sie ihre deutsche Familie: "mit einem toten Vater, einem toten Großvater, einer lebendigen Mutter und einer lebendigeren Großmutter". Auf Geheiß der letzteren hatte sie sich in dieser gottverlassenen Gegend, die sich wie ein Plateau voller Gräber über das nächste Dorf zu neigen scheint, auf die Suche nach den heldenhaften Gebeinen ihres Großvaters begeben. Die Suche endet, als die Herrin des Hauses, die Patennichte von Sophelia de Monterlant, ihren Weg kreuzt. Von da an erliegt sie dem Zauber dieser Frau, die sie verführt, für immer zu bleiben. Einer langen Filmeinstellung gleich, beschreibt Bongartz die Metamorphose dieser Deutschen, die im Laufe der Zeit ihre eigene Vergangenheit abstreift, ihre Identität aufgibt, um sich mit der Haut der anderen zu kleiden. Als es die andere nicht mehr ignorieren kann, reduziert sie sich innerlich und äußerlich auf ihr kleinstes Selbst, das sie am Leben erhält, bevor sie stirbt. Einem stummen Ritual folgend, holt sich die ehemalige Hedda Scheu, jetzt anverwandte Patennichte von Sophelia der Monterlant, vor ihrem sechzigsten Geburtstag ein junges Mädchen ins Haus. Das Schauspiel maskierender Verwandlung wiederholt sich. Dieser "Ort aus Donner und Sturm" wird für die dort auftretenden weiblichen Personen zur Konfrontation zwischen Jung und Alt; Zuneigung und Haß; Dünkel und Abhängigkeit in steter Wiederkehr. 
Bongartz vertraut ihrer suggestiven Fähigkeit, Menschen auf engstem Raum, in einem in Brauntönen gehaltenen Bild zu arrangieren, das die Leserin fesselt und sie in einem fremden Stück Leben heimisch werden läßt. 
Annette Maennel 
 
 
 
 
Wenn alles so w?re, wie es scheint, schrieb der Wind in die Seelen der um die jungen Helden Weinenden, w?re das Wetter eine Gnade Gottes und die M?rchen ein Geschenk der Wirklichkeit. Helden! Warum gerade Helden? Warum nicht W?scherinnen? Ein Anachronismus hat soviel Recht zur Gegenwartsbehauptung wie der andere, sagte meine Deutschlehrerin?immer und trat gegen das Rollwerk der Tafel, deren Mechanismus sie im mindesten für so obsolet erklärte wie den der obengenannten Helden und Wäscherinnen. Helden. Mein Kopf ist voll davon. Hätte ich es nur mit Männern versucht und nicht mit Frauen. Helden. Es liegt am Wetter. Immer liegt alles am Wetter, dem Dreh- und Angelpunkt nicht nur des botanischen Lebens, sondern des Lebens überhaupt. Gerade das mit den Helden liegt in der Luft, allerdings auch in der Erfahrung, in der Gewöhnung ebensosehr wie in der Pflicht, nicht minder auch in einer gewissen, zwar zweifelhaften, doch selbst heute noch funktionierenden, äußerst nützlichen Verstandeslosigkeit; es liegt in dem Mut, dem banalen, kleinen, vichykarierten Leben durch einen einzigen Stoß ins Horn der Geschichte einen Glanz aufzusetzen. Helden, egal ob durch Abschnitt ihrer Ohren verlustig, ohne Füße, augenlos, die abgeschossenen Beine extra begraben ­ das taten die Herzöge mit ihren Reliquien auch, und liegen sie deswegen schlechter? 
 
 
Richard Anders Sascha Anderson Walter Aue Thomas Böhme Barbara Bongartz Alexander Brener Gesualdo Bufalino William Burroughs Guido Ceronetti William Cowper John Donne Paul Durcan Elke Erb Gerhard Falkner Gino Hahnemann Gerard Manley Hopkins Dzévad Karahasan Bob Kaufman Andreas Koziol Heiner Link Frank-Wolf Matthies Oliver Mertins Bert Papenfuß A. R. Penck Hermes Phettberg Jürgen Ploog Jacques Roubaud Astrid Schleinitz Wolfgang Schlenker Dieter Schlesak Uve Schmidt Kiev Stingl Jáchym Topol Franck Venaille Keith Waldrop Paul M. Waschkau Ulrich Zieger