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- Gerhard Falkner
- Seventeen selected poems
- vier Portraits von Bernhard Prinz
- ausgewählt und aus dem Amerikanischen übertragen
- von Mark Anderson
- 56 Seiten, Format 23,5x14
- Fadenheftung, fester Einband
- 15 € / 27,50 SFR
- ISBN 3-910161-07-3
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- Nachwort
- Die “seventeen selected poems” können keine repräsentative Auswahl sein und beabsichtigen dies auch nicht. Auf die grammatikalisch komplexen, späteren Texte, die verbindende Architektur von Zyklen und die längeren Gedichte wurde völlig verzichtet. Den markanten und ebenso von der Kritik hervorgehobenen Gedichten wurde im Hinblick auch auf ihre “amerikanische Nutzung” der Vorzug eingeräumt. Der Glücksfall, ich erlaube mir, dies so zu formulieren, ist aber das Aufeinandertreffen der höchst subtilen Übertragung von Mark Anderson mit dem erstklassigen Auge von Bernhard Prinz, aufgehoben in einem das klassische Konzept variierenden Buch.
- HINTER DEN SPRACHEN
- Ich muß von den Kugeln gegessen haben
- die müssen bitter gewesen sein
- oder böse
- sie hatten Löcher, die klangen wie Klagen
- sie rollten dunkel
- durch Mark und Bein
- ich bin von den Tagen abgesessen
- mir drehte sich alles
- so hab ich gerauscht
- die Löcher starrten wie blindes Vergessen
- ich habe umsonst hineingelauscht
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- Richard Anders
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