Foto:
Bernd Markowsky
 
 
Oliver Mertins: Traurige Mädchen
und andere Fingerspiele
Erzählungen
mit Fotografien von Bernd Markowsky
212 Seiten;

19 €, 35 SFR, ISBN 3-933149-28-62
 
Monachoi

Incubus versus Phoinix 

Adam am Kalkbaum


Oliver Mertins gehört zu den merkwürdig Wenigen, die aus dem Unterschied zwischen Wort und Logos noch ein Geheimnis machen können, das schon die halbe Lesefreude ist. Durch seine hier erstmals aufgelegten Erzählungen, alle wohl irgendwann zwischen Ende der 70er und Anfang der 90er Jahre
geschrieben, spukt der romantische Kollektivgeist einer ihre Großstadteinsamkeiten verlassenden Jugend. Es wird viel aufgebrochen, jene Jugend kann alles, sie kann die Melancholie vor ihrer täglichen Banalisierung retten, sie traut sich zu, mit nichts als der eigenen Lebenswärme den Kern der Verzweiflung zum Schmelzen zu bringen, die hier überall zurückgezogen wohnt. Also geht es um Unerhörtes, es ziehen Horizonte in ausgewählter, in häretischer Menschengestalt durch beengte Milieus, um dem erpresserischen Nichts der vollendeten Existenztatsachen ein paar Sehnsuchtsstreiche zu spielen. Und es geht, weil es immer um alles geht, viele Male ans Meer. Oliver Mertins hat oder hatte eine kräftig ausgebildete Ader fürs Uferlose, und es scheint ihm ein Leichtes, mit ihr aufzuschneiden (was hier das Gegenteil von bloßer Prahlerei mit Möglichkeiten ist) und sich dabei gleichzeitig mit der unberauschend sozialen Dimension, dem gestrandeten Elend unmittelbar in und neben der aufgesuchten Exotik eindrücklich zu identifizieren, nein, zu solidarisieren. Man möchte kaum daran zweifeln, daß selbst noch in den gedächtnislosesten Treppenhäusern ein vergessener Mythos hockt, ein letzter Lichtblick eines von Trostlosigkeiten geblendeten Lebens, der auf das magische Auge seines Entdeckers gewartet hat, damit er endlich hinübergenommen wird, und sei es wenigstens auf die Seite des Lesens. Es stehen in dem Buch neben etlicher Kurzprosa von ausgreifender Schwermut und adeptenhafter Prägnanz auch einige Geschichten, die derartig verrückt sind, (und überhaupt nicht vertrackt), derartig atemberaubend in ihrer burlesken Fabulierwut, daß ich beim Lesen gar keine Schublade dafür finden konnte, außer man zieht zum Vergleich Spanisches oder Irisches aus dem Legendenbereich heran. Aber es sind nicht einfach romantische Lügenmärchen, vielmehr wird man so turbulent und traumkundig an der Nase herumgeführt, daß man hinterher die zeitüblichen Versicherungen, es gäbe ja letzten Endes doch nur diese eine Welt, erst recht nicht mehr riechen kann.
Andreas Koziol

Nicht nur der Schlesier hat Geschichten von Sam
Gestern verließ Samuel Beck einen seiner Keller unter dem Fuß einer verschwundenen Riesin, darin er noch immer damit beschäftigt ist, seinen Schlaf hochzulegen. Er wachtelte über den Platz, der sich wie eine höllische Drehscheibe zwischen seinen Bäumen und meinen Hunden erstreckt, und tat so, als wär nichts. Bei mir am Turm angekommen, rief er mich mit dem Rapunzelruf, weil es mir aber an Haarlänge mangelt, ließ ich mich ganz herunter. Er sagte, er hätte es jetzt, und bugsierte mich auf die Hauptgeschäftsstraße. Abenddämmerung quoll durch den Lärm um unbeirrte Käufermassen. Dann sagte er, wir müßten uns einander gegenüberstellen, jeder dem andern den linken Fuß unter den rechten schieben, jeder dem andern eine Hand auf den Kopf legen und jeweils über seine rechte Schulter schauen, dann würden wir die Unterirdischen sehen, die gleich neben dem Totenreich wohnen und Spinnweben, Blattgerippe und Schlamm wie begehrenswerte Dinge erscheinen lassen. Sie würden wohl aussehen wie eine Unmenge kleiner, wildblickender Wichte. So taten wir also - und wirklich, wir sahen nichts als eine Unmenge kleiner, wildblickender Wichte. Samuel Becks Tochter hatte ihm einen Samen in die Tasche geworfen und nach einiger Zeit ausgerufen: "Papa, dir wachsen Blüten aus der Tasche, oh, immer mehr, Papa, du bist ein Blütenbaum, warum sehen das die Leute nicht?!" Wir sahen uns an, über und über blütenbewachsen und lachten. Zwar hatten wir vorsorglich die Taschen voll Salz, um aber auf Nummer Sicher zu gehen, daß die Unterirdischen uns nicht heimleuchteten, warfen wir die Dinge hinter uns und schwelgten in Blüte. Zwei Frauen mit verwüsteten Kaufgesichtern gingen an uns vorbei, die eine zur andern - "Ekelhaft, überall diese Säufer!" Zweifellos war es richtig, daß Frauen in Dänemark noch im letzten Jahrhundert nicht ohne Mütze vor die Tür gehen durften, weil sie sonst den Unterirdischen unrettbar verfallen wären. Wir sahen den beiden nach, sie waren hinten hohl und trugen Kuhschwänze.



Oliver Mertins
Adam am Kalkbaum
Frühe Gedichte 
etwa 120 Seiten;

Edition qwert zui opü
12,50 €, 23 SFR, ISBN 3-933149-13-4


Es gibt Menschen, die behaupten, sein erstes Erscheinen in der Öffentlichkeit glich dem eines Falters auf lauer Brise, ich kenne ihn dort nur als schwarze Flamme die durch Raum und Seele weht. Stellen Sie sich vor, ein blutjunger Bursche, von fern, etwa durch die Fensterscheibe betrachtet(nur nicht hören, dann
ists geschehn!),eine Mischung aus Rumpelstilzchen und Copperfield, dem dicht an dicht gestandene Kerle aus Kunst, Politik und Wissenschaft, Seite an Seite mit reizendsten jungen Mädchen, an Lippen und Gesten hängen wie Trauben an einer Rebe, keine Veranstaltung etwa, nein, ein normaler Cafébesuch, und plötzlich steht der in der Raummitte und spricht Verse, spricht? Raunt, zischt, stöhnt, droht, wimmert, schnauzt, was auch immer, schaurig anzusehen, und die an den Lippen hingen, bleiben gezeichnet zurück. Tritt man neugierig ein, sind andere mythische Namen zu hören: Myschkin oder Rasputin. Einige der damals verlesenen, bislang unveröffentlichten Verse aus dem Frühwerk gehören als unvergeßliche bis heute zu seiner Legende des Verborgenen. Nach ihrem Verhallen konnte ein Seitenblick etwa den Fotografen Bernd Markowsky entdecken, der sich am eigenen Gesicht festhielt mit beiden verkrampften Händen wie an einem Zaun und stöhnte: "Was tust du mir an", oder den bleich um Fassung bemühten Liedermacher Christian Kunert, der murmelte: "Sau, Sau, Sau", und brüllte: "Bier, wir sind doch nicht zum Spaß hier!". In der Frankfurter Rundschau nannte ein kollegialer Neider vor bald anderthalb Jahrzehnten unseren Dichter einen Jung-Goethe, der in einer Bierpfütze sitzt und auch mal Affen durch den indischen Dschungel jagte. Aber wozu dieses wunderbare Ungeheuer beneiden, hier liegt nun der wesentliche Teil des dichterischen Frühwerks vor, und wer wollte mit dem tauschen, der solche Verse aus den Tiefen hervorstieß? Dies ist das zauberisch-trauerzerrüttete Buch des Grauens, das ein Myschkin nach seiner zweiten Wiederkehr aus der Schweiz schrieb, oder der Bericht von Schillers Taucher, nachdem er zum zweiten Mal dem kochenden Schlund entrann.

Stephan Krawczyk 
 
 
 
 
Deine Stunde

Alles was mir deine Stunde zuträgt 
ist für mich köstliche Nacht, o Zerrüttung! 
höre meine Litaneien der Unterwerfung 
und entlaß mich aus deinem Ungemach, 
deinem klaffenden Grinsen, dem Katechismenstampfen 
in die weiten Länder Gleichmuts, 
denn alles was mir deine Stunde zuträgt 
ist mir tödliche Nacht, o Zerrüttung! 
und nur eine einzige Rose um der Axt zu trotzen 
und nur ein einziges Wort dem Nichts zum Trotz. 
 

 
Oliver Mertins: Monachoi 
Gedichte, Fragmente, Erzählungen,
Essays 1987-1996
 
mit Fotografien von Bernd Markowsky 
ca. 280 Seiten;

Edition Galrev, Bandnummer 41
15 €, 27,50 SFR, ISBN 3-910161-65-0

 

..die langen Nächte des Grübelns allerdings hatten zum Ergebnis, daß jenes als Buch im Buch gedachte Textlabyrinth namens MINOTAUROS INVISIBLE dem Buch entwuchs, weshalb die nunmehr im August erscheinende erste Lieferung ein Buch namens MONACHOI sein wird, während jenes mit dem angekündigten Titel im nächsten Jahr als etwa hundert Seiten starker Einzelband erscheinen soll. 
(Aus einem Brief O. M.s an die Buchhändler) 
 
... gehen wir als Weggefährten und Einschreitende mit den Monachoi, den Alleingehern die nicht Alleinige sind, durch Räume und Zeiten, ins legendäre Sung-Schan-Gebirge wie zum Klausner vom Lotosblütenhorn, mit Empedokles und Hölderlin auf den Ätna wie zu den Altvätern in die Wüste, ins Rom der Verfallszeit wie nach Cordoba in Blüte und Untergang, nach Bosnien, Vietnam, Beirut, durch Worte und Seiten eines Buches der Anastasis, der Zerstörung-Wiederauferstehung, ... von Verbannung, Exil, Unheimlichkeit und Heimkehr, von Trennung und Versöhnung, Selbsterhebung, Verfallenheit und Kehraus, Einsamkeit und Zueignung, kurzum, eines Buches der einander zugekehrten Widersprüche, ihrer Unaufhebbarkeit ... Ein Buch auch, darin uns unablässig die Stimmen von Zeitgenossen und Vorausgegangenen zur Seite Zuspruch und Entdeckung bleiben, suchen wir uns, vor den Einöden des Krieges, der Zerstörung, der Einsamkeit, der Fremde wie Schnecken in der Wüste zu verbergen ... Ein Buch wie dieses, weitläufig verschränkt wie eine trümmerüberwucherte Agora, da sich die Sprechenden mitunter zueinander verhalten wie Verschüttete deren Ruf gleichzeitig verzweifeltes Lauschen... 
... Es sind dies die Wege einer Poesie, die sich mitunter hoffnungslos in Philosophie verstrickt, um sich letztlich jedoch um so aufwendiger herauszukämpfen und ein Leuchten freizusetzen, das uns selbst dort, wo verlorene Menschen in entfernten Landschaften plötzlich in verzweifelter Nähe erscheinen, noch daran erinnert, daß Schöpfung Geheimnis ist, entgegen aller Entzauberungserfolge in den Laboratorien der Moderne... Wir sind... die Zeugen einer von den Rändern her spürbaren gewaltsamen Weltauflösung. Wir sind nicht Agenten derselben. Das heißt, die vielen einzelnen Stimmen aus biografieschwerem Flugstaub ... sind durch die Bank weg Zeugen der Zerstörtheit eines alten Weltvertrauens, also nicht zuletzt auch derjenigen eines Privilegs der Kindheit, und somit sind sie die Gegenspieler einer das Gedächtnis würgenden Abspeisung und massenhaft narkotisierten Psyche mit siliziumhaltigen Bewußtseinskeksen. Ergänzt wird das Werk durch eine Anzahl von Fotographien Bernd Markowskys, der sie aus osteuropäischen, indischen und afrikanischen Orten wie zum Gespräch mit den Texten beigegeben hat, Fotografien voller Momente eines Lebens zwischen den Kampfhandlungen, Bilder, ... die wie vollendete Tatsachen aussehen, wie eingefrorene Zerrüttungen, aus denen sich zuweilen etwas zu lösen scheint, etwas Rätselhaftes, etwas magisch Lauerndes, das jeden Augenblick aus seinem mühsahmen Schwebezustand in das große Unglück seiner Verursachung zurückfallen kann. 
Andreas Koziol 
 
 
... 
und als Theodor Däubler anhob zu lesen, war er bettelarm, 
ein weißbärtiger Riese, ein Mensch von knochenloser Majestät, 
wie Barlach ihn hieß, und hatte sich Anzug wie Schuhe geborgt 
für diese Stunde seines gesprochenen Wortes, 
nur Strümpfe fehlten ihm an den gekreuzten Füßen unterm Pult, 
welche sich aneinandergerieben vor Unbehagen deutlich 
zu verbergen suchten den Köpfen deren Ohren befragt waren, 
seine mächtige Stimme durchmaß den Raum, Instrument der Verse - 
Des Menschen Einsturz ward zur Hölle. Sie ist selbstgewollt. - 
da zitterte ein nervöses Kichern, verschämt noch, auf - 
Verknotung schlingt hinunter, doch Entschlossenheit macht leicht; 
Darum verschwör dich nie, denn schwerverbindlich bleibt ein Schwur: 
Verström dich im Gesang, und alle Weltbelastung weicht. - 
und seine Stimme trug nicht mehr in einem Raum der ausgefüllt 
mit höhnisch befriedigtem Strumpfträgergelächter, 
davor seine verzweifelten Verse zur Groteske zersplitterten - 
"Stets bin ich mit Graun erwacht! Raupen plagen mich am Tage, 
Falter sind es in der Nacht." - bis er abbrach, sich erhob 
zu der traurigen Gewaltigkeit seines einsamen Leibes 
und mit langsamen Tränen im Bart zum Hinterausgang schritt, 
während die nackten Füße in den Lackschuhen quietschten. 
 
 
Incubus versus Phoinix 
Gedichte, Fragmente, Erzählungen, Essays 
mit Fotografien von Bernd Markowsky, 
200 Seiten;

17,50 €, 32,50 SFR, ISBN 3-910161-55-3 
 
 
 
 
... skrupulös bis in die tiefste Bedrängnis, überraschend und unbekannt in seiner Perspektivität, die bis zur Bestürzung vertraut wird, reich an Stimmen, die aus den Jahrtausenden zu uns sprechen, als wären sie unsere Hausgenossen; vor allem aber wird uns nichts vorgesetzt, dieser Lauscher ins Stumme und Späte beschämt uns Zurichtende unserer Geschichte, indem er uns seine Erkenntniswege zur Verfügung eröffnet, uns mitschaffen läßt, indem er die Grundlagen des Lesens aufzeigt als Grundlagen Leben lesen zu lernen, was der Zentralaspekt seines Schaffens unter dem Hundsstern der Zeiten in den panischen Gefilden der Liebe ist. Ein großes Ohr läßt uns anhören, was vernommen wird und decodiert die verwirrenden Signale ... Von Versiegen ist allerorten die Sprache und die Erfindung der elegischen Langgedichte "Was...erzählt", wie Sergej, Vladimir oder Teresa, Lebensläufe gepeinigter Zeitgenossen unseres Jahrhunderts, weist uns noch einmal die wesentlichen Auseinandersetzungen und Konjunktionen, denen wir ausgesetzt, und darunter wir uns hindurchzuducken suchen ... Beunruhigen wir uns, es könnte einem Hören und Sehen widerfahren. 
Stephan Krawczyk 

 
 
Was schreibst du von Hiob und dieser Stimme im brennenden Dornbusch, /warum schickst du mir Holunderfladen und Räucherfleisch? / Du wiegst dir leichter mein gerüchteumspürtes Los mit dem Als ob / eines Kindes das keines mehr sein kann, erstickst mich / mit deinen Feiern von Namenstagen, den Klagen um Geld / und Fragen nach meiner Gesundheit, ich bin ein anderer / in jenseitiger Welt, die Nummer geschnitten in Eislinsenzeit, / und mit der schartigen Zahl, die meine Brigade bezeichnet, / zertrenne ich jetzt den letzten Faden der uns verbindet; / meine Hände sind wund und meine Augen im Schnee erblindet, / aber wir haben es warm, in meinem Mund fehlen die Zähne, / aber wir haben zu essen, der Himmel ist ein Darm / und das Brot verschimmelt, aber wir haben Dach und Tisch / und jeden Tag Arbeit, der Bart ist ab, aber der Arsch noch dran, / mehr kann ich nicht sagen, denn mich umwindet der glühende Dornbusch / und die Stimme aus dem Innern des Lichts bellt meine Nummer, / ruft mich zur Schicht, daß Eisblumen überblühen die Hartlebigkeit / meines Totengesichts, was schreibst du mir also vom jüngsten Gericht? / Eins noch, bevor mich die Hunde hetzen, ich will dich nicht verletzen, / aber du hattest die Wahl und kanntest die Qual zu leben / in dieser Welt, dieser Regentonne voll Tränensuppe, / aus welchem Grund gebarst du mich, warum, Mutter, brachtest du mich her? / Glaubt mir, es fällt mich mehr als euch, denen Zeit bleibt, Traum des Erinnerns, / sag Nadja, ich werde sie immer lieben, aber schreibt nicht wieder, / erst recht, weil dein Nonnengeschwätz euch der Verhaftung aussetzt, / willst du den Weihnachtsabend von neunundzwanzig vergessen, / als Vater zur Newa gebracht wurde in der "Nacht des Kampfes", / ich bin weder von Hoffnung noch Sorge in meine Nummer gebückt, / nur ein Grünling vermacht sein Herz den Namen und glaubt er kehrt zurück, / bei uns heißt es, des Rückgrats schlimmste Feinde sind die Hausgenossen, / lebt ihr den Tag, denkt, die Deutschen haben mich an der Front erschossen, / ich küsse den Saum deines Kleides und begrabe euch, / beim Fliederbaum der Kindheit, in den rußigen Kähnen, / die vom Fluß im Fiebertraum mir damals schon ein Gähnen zugrüßten / von Verlorenheit, Einsamkeit und Grauen ohne Widerruf, / wenn die Nachtmähre ihre Mähne geschüttelt, die Zähne aufwarf, / hohle Früchte und Nüsse tropften gegen Dach und Fenster, / die Vorhänge zerrissen, gewickelt um den Pferdehuf, / und weil eure Gespensterknöchel an mir klopfen, begrabe ich euch / mit den Namen des Leides und der Wunder; denkt mich tot, / ... 
 

Richard Anders Sascha Anderson Walter Aue Thomas Böhme Barbara Bongartz Alexander Brener Gesualdo Bufalino William Burroughs Guido Ceronetti William Cowper John Donne Paul Durcan Elke Erb Gerhard Falkner Gino Hahnemann Gerard Manley Hopkins Dzévad Karahasan Bob Kaufman Andreas Koziol Heiner Link Frank-Wolf Matthies Oliver Mertins Bert Papenfuß A. R. Penck Hermes Phettberg Jürgen Ploog Jacques Roubaud Astrid Schleinitz Wolfgang Schlenker Dieter Schlesak Uve Schmidt Kiev Stingl Jáchym Topol Franck Venaille Keith Waldrop Paul M. Waschkau Ulrich Zieger